SciFi Quickie V: Project Ithaca (CDN 2019)

Aliens haben es offenbar noch immer nicht aufgegeben, Menschen zu entführen, aber in Project Ithaka erfahren wir endlich, warum sie es tun: Wir dienen ihnen als Treibstoff für ihre Raumschiffe. Nun, nicht wir als Ganzes, sondern unsere Ängste, die sie hervorrufen und sich dann irgendwie technisch nutzbar machen. Nun ja …  Als Erklärung bleibt das nebulös (von der Plausibilität ganz zu schweigen), was aber sogar die Drehbuchautoren bemerken und deshalb 20 Minuten später nachlegen. Es damit aber auch nicht besser (oder klarer) machen. Wir erfahren, dass das Raumschiff ein „Bio-Mechanoid“ ist, der kontrolliert wird von „einer hochentwickelten künstlichen Superintelligenz“, deren Aufgabe es ist, „eine digitalisierte Lebensform, die sich in einer elektrisierten plasmaartigen Matrix befindet“, zu beschützen. Klarer wird’s auch bis zum Ende des erfreulicherweise kurzen Films nicht.  

Das einzig halbwegs Originelle ist, dass die Entführten aus verschiedenen Zeiten stammen. Aber auch daraus kann Project Ithaca außer ein paar nervigen und belanglosen Rückblenden nichts machen, was auch nur irgendwie erwähnenswert wäre.

Fazit: Den Film als dürftig zu bezeichnen, wäre schon geschmeichelt.

Trailer PROJECT ITHACA (englisch)